Virtual AI Staging vs Real Staging: Welche Lösung ist die richtige für Ihr Immobilienprojekt?

24.11.2025
Lesezeit: 6 min.

Stellen Sie sich vor, Sie stehen in einer leeren Wohnung. Kahle Wände. Nackter Boden. Vielleicht ein paar Staubflocken, die im Sonnenlicht tanzen.

Jetzt stellen Sie sich vor, ein potenzieller Käufer betritt genau diesen Raum. Was sieht er? Wahrscheinlich... nun ja, kahle Wände und nackten Boden. Vielleicht fragt er sich, ob sein Sofa hier reinpassen würde. Vielleicht auch nicht.

Aber hier wird es interessant: Was wäre, wenn dieser leere Raum plötzlich möbliert wäre? Mit einem eleganten Sofa, stilvollen Lampen, einem Teppich, der alles zusammenhält? Der Käufer würde nicht mehr raten müssen. Er würde sehen. Fühlen. Sich vorstellen, wie sein Leben hier aussehen könnte.

Genau darum geht es beim Staging. Und genau hier beginnt eine der spannendsten Debatten der Immobilienbranche: Sollten Sie echte Möbel reinschleppen – oder reicht es, sie digital hineinzuzaubern?

Die zwei Welten des Stagings

Wenn wir über Immobilien-Staging sprechen, reden wir eigentlich über zwei völlig unterschiedliche Ansätze:

Real Staging ist die klassische Methode. Echte Menschen schleppen echte Möbel in echte Räume. Alles ist anfassbar, greifbar, real.

Virtual AI Staging ist die moderne Alternative. Software analysiert Ihre Fotos und fügt digital Möbel hinzu. Alles ist virtuell, pixelbasiert, künstlich erzeugt.

Beide Methoden verfolgen dasselbe Ziel: Sie wollen leere Räume in einladende Zuhause verwandeln. Aber der Weg dorthin? Grundverschieden.

Was ist Virtual AI Staging eigentlich?

Lassen Sie uns mit dem Neuen beginnen.

Virtual AI Staging nutzt künstliche Intelligenz, um leere Räume digital zu möblieren. Sie laden ein Foto Ihrer leeren Immobilie hoch, wählen einen Einrichtungsstil, und Sekunden später sehen Sie denselben Raum – vollständig eingerichtet.

Klingt nach Science-Fiction? Ist aber längst Realität.

Die Technologie dahinter ist faszinierend: KI-Algorithmen analysieren die Raumgeometrie, erkennen Perspektiven, verstehen Lichtverhältnisse und platzieren dann fotorealistische Möbel exakt dort, wo sie hingehören. Die Software berücksichtigt Schatten, Reflexionen und sogar die korrekte Größenverhältnisse.

Wie funktioniert der Prozess?

Der Ablauf ist erstaunlich simpel:

  1. Sie fotografieren Ihre leere Immobilie
  2. Sie laden die Bilder auf eine AI-Staging-Plattform hoch
  3. Sie wählen Stil, Farbschema und Möblierungsgrad
  4. Die KI verarbeitet die Bilder (dauert meister nur einige Sekunden)
  5. Sie erhalten fotorealistische Bilder Ihrer möblierten Räume

Plattformen wie ImmoStager haben diesen Prozess perfektioniert. Wo früher Wochen Planung und tausende Euro nötig waren, reichen heute ein paar Klicks.

Was ist Real Staging?

Real Staging – oder traditionelles Home Staging – ist die bewährte Methode, die Immobilienprofis seit Jahrzehnten nutzen.

Der Prozess läuft so ab: Ein professioneller Home Stager analysiert Ihre Immobilie, erstellt ein Gestaltungskonzept, mietet oder kauft passende Möbel und Dekoration, transportiert alles zur Immobilie, baut auf, arrangiert, optimiert – und nach dem Verkauf wird alles wieder abgebaut und abtransportiert.

Es ist aufwendig. Es ist teuer. Aber es funktioniert.

Die Psychologie dahinter

Warum funktioniert Real Staging so gut? Weil Menschen Emotionen kaufen, nicht Quadratmeter.

Wenn ein Käufer einen perfekt gestylten Raum betritt, passiert etwas in seinem Gehirn. Er sieht nicht mehr nur vier Wände – er sieht sein zukünftiges Wohnzimmer. Den Platz, wo er Weihnachten feiern wird. Wo seine Kinder spielen werden. Wo er nach einem langen Tag zur Ruhe kommt.

Diese emotionale Verbindung ist schwer zu überschätzen. Studien zeigen, dass gestagete Immobilien im Durchschnitt 73% schneller verkauft werden und oft höhere Preise erzielen.

Virtual AI Staging: Die Vorteile

Jetzt wird es konkret. Was spricht für virtuelles Staging?

1. Die Kosten sind radikal niedriger

Hier die nackten Zahlen: Real Staging kostet in Deutschland typischerweise zwischen 2.000€ und 10.000€ – abhängig von Größe, Lage und Ausstattungsniveau der Immobilie. Für Luxusobjekte können die Kosten auf 20.000€ oder mehr steigen.

Virtual AI Staging? Rechnen Sie mit 50€ bis 200€ für ein komplettes Objekt. Bei Plattformen wie ImmoStager zahlen Sie oft nur 5-15€ pro Bild.

Das ist nicht 50% günstiger. Nicht 80% günstiger. Es ist 95% günstiger.

2. Die Geschwindigkeit ist unschlagbar

Real Staging braucht Zeit. Sie müssen:

  • Einen Home Stager finden und buchen (1-2 Wochen)
  • Das Konzept besprechen und finalisieren (3-5 Tage)
  • Möbel bestellen oder mieten (1-2 Wochen)
  • Den Aufbau koordinieren (1-2 Tage)

Gesamtdauer: 3-6 Wochen

Virtual AI Staging? Sie laden Ihre Fotos hoch und haben am nächsten Tag fertige Bilder.

3. Unbegrenzte Flexibilität

Hier wird es richtig interessant.

Mit Real Staging sind Sie festgelegt. Sie haben sich für skandinavischen Stil entschieden? Pech gehabt, wenn Ihre Zielgruppe lieber modern-industriell mag. Umbauen würde Tage dauern und tausende Euro kosten.

Mit Virtual AI Staging erstellen Sie einfach mehrere Versionen. Skandinavisch für die einen Käufer. Modern für die anderen. Vielleicht noch eine klassisch-elegante Variante. Alles für denselben niedrigen Preis.

Sie können sogar A/B-Testing betreiben: Welcher Stil generiert mehr Anfragen? Welches Farbschema führt zu mehr Besichtigungen? Mit digitalen Versionen finden Sie es heraus.

4. Keine logistischen Albträume

Real Staging bedeutet Koordination. Lieferwagen. Parkgenehmigungen. Möbelträger, die durch enge Treppenhäuser manövrieren. Kratzer an Türrahmen. Beschädigte Böden.

5. Perfekt für leerstehende Objekte

Viele Immobilien werden verkauft, während sie komplett leer stehen. Der Vorbesitzer ist längst ausgezogen. Die Räume sind kahl, unpersönlich, schwer vorstellbar.

Für solche Objekte ist Virtual AI Staging wie gemacht. Sie brauchen sich keine Sorgen um Zugänglichkeit, Sicherheit oder Versicherung für teure Möbel machen.

Real Staging: Die Vorteile

Aber halt – bevor Sie jetzt denken, Real Staging sei obsolet: Es gibt verdammt gute Gründe, warum viele Immobilienprofis immer noch echte Möbel bevorzugen.

1. Die Haptik ist real

Menschen sind physische Wesen. Wir wollen Dinge berührenfühlenerleben.

Wenn ein Käufer bei einer Besichtigung auf einem echten Sofa sitzt, das Bücherregal anfasst, den Duft frischer Blumen wahrnimmt – das schafft eine Verbindung, die kein Bildschirm replizieren kann.

Diese multisensorische Erfahrung beeinflusst Kaufentscheidungen auf einer unbewussten Ebene. Das ist die Superkraft von Real Staging.

2. Keine Enttäuschungen bei der Besichtigung

Das größte Risiko von Virtual Staging: Die Diskrepanz zwischen Online-Bildern und Realität.

Ein Käufer sieht online wunderschön möblierte Räume. Er ist begeistert. Er bucht eine Besichtigung. Und dann steht er in einer komplett leeren Wohnung.

Manche Käufer können gedanklich überbrücken. Andere fühlen sich getäuscht. Im schlimmsten Fall führt das zu Vertrauensverlust – und verpassten Verkäufen.

Mit Real Staging? Was der Käufer online sieht, findet er auch vor Ort. Keine unangenehmen Überraschungen.

3. Premium-Positioning

Für Luxusimmobilien ist Real Staging oft die bessere Wahl.

Warum? Weil Käufer im Luxussegment Perfektion erwarten. Sie zahlen Millionen – da darf nichts nach "Budget-Lösung" aussehen, auch nicht das Marketing.

Professionelles Real Staging mit Designer-Möbeln, exklusiver Kunst und hochwertiger Dekoration signalisiert: Diese Immobilie ist etwas Besonderes. Sie verdient besondere Behandlung.

Das rechtfertigt den hohen Preis und zieht die richtige Käuferschicht an.

4. Bessere Fotografie-Möglichkeiten

Hier ein technisches Detail, das oft übersehen wird: Real Staging ermöglicht bessere Fotos.

Ein professioneller Immobilienfotograf kann mit echten Möbeln arbeiten. Er kann Winkel optimieren. Lichtverhältnisse perfekt einfangen. Atmosphäre schaffen.

Mit Virtual Staging arbeiten Sie mit Fotos leerer Räume – die oft flach, uninspiriert und technisch limitiert sind. Die KI kann zwar Möbel hinzufügen, aber sie kann nicht die grundlegende Fotoqualität verbessern.

Virtual AI Staging: Die Nachteile

Fairness erfordert, dass wir auch die Schattenseiten beleuchten.

1. Die Enttäuschung bei der Besichtigung

Wir haben es bereits erwähnt, aber es ist wichtig genug, um es zu wiederholen: Die Lücke zwischen Erwartung und Realität kann problematisch sein.

Ein Käufer, der online traumhaft möblierte Räume sieht und dann in einer kahlen Wohnung steht, muss eine mentale Extraleistung vollbringen. Manche schaffen das problemlos. Andere nicht.

Immobilienmakler berichten von Situationen, wo Interessenten bei der Besichtigung regelrecht enttäuscht wirkten – trotz klarer Kennzeichnung als virtuelles Staging.

2. Qualität kann variieren

Nicht alle AI-Staging-Plattformen sind gleich.

Während führende Anbieter wie ImmoStager fotorealistische Ergebnisse liefern, produzieren Budget-Anbieter manchmal unrealistische oder offensichtlich künstliche Bilder.

Probleme können sein:

  • Falsche Perspektiven
  • Unrealistische Größenverhältnisse
  • Fehlende Schatten oder falsche Lichtführung
  • Möbel, die seltsam "schweben"
  • Erkennbar digitale Texturen

Schlechtes Virtual Staging ist schlimmer als gar kein Staging – es wirkt unprofessionell und schadet Ihrer Glaubwürdigkeit.

3. Begrenzte Anpassungsmöglichkeiten

Trotz der Flexibilität hat Virtual AI Staging Grenzen.

Sie können nur mit den Möbeln und Stilen arbeiten, die die KI-Plattform anbietet. Wenn Sie eine sehr spezifische Vision haben – sagen wir, authentisches Art-Déco aus den 1920ern – finden Sie vielleicht keine passende Option.

Real Staging erlaubt komplette Individualisierung. Jedes Detail kann genau nach Ihren Wünschen gestaltet werden.

4. Funktioniert nicht für alle Räume

AI-Staging funktioniert am besten bei standardisierten Räumen: Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küchen mit klarer Geometrie.

Schwierig wird es bei:

  • Räumen mit ungewöhnlichen Grundrissen
  • Sehr kleinen oder sehr großen Räumen
  • Räumen mit vielen architektonischen Details
  • Außenbereichen und Gärten

Für solche Spezialfälle liefert die KI oft unbefriedigende Ergebnisse.

Real Staging: Die Nachteile

Auch die traditionelle Methode hat ihre Tücken.

1. Die Kosten sind erheblich

2.000€ bis 10.000€ (oder mehr) sind für viele Immobilienverkäufe einfach zu viel – besonders bei mittleren Preissegmenten, wo die Marge ohnehin eng ist.

Rechnen Sie mit folgenden Positionen:

  • Konzeption und Beratung: 500-1.500€
  • Möbelmiete (3-6 Monate): 1.000-5.000€
  • Transport und Aufbau: 500-2.000€
  • Versicherung: 200-500€
  • Abbau und Rücktransport: 300-1.000€

Dazu kommen potenzielle Zusatzkosten für Schäden, verlängerte Mietzeiten oder Lagerung.

2. Zeit ist ein limitierender Faktor

3-6 Wochen Vorlaufzeit können in einem schnelllebigen Immobilienmarkt den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg bedeuten.

Manchmal müssen Sie sofort auf den Markt. Ein unerwarteter Joboffer. Ein dringender Verkaufsdruck. Finanzielle Notwendigkeiten.

In solchen Situationen ist Real Staging schlicht zu langsam.

3. Logistische Komplexität

Die Koordination von Real Staging ist wie das Dirigieren eines Orchesters – nur dass jeder Musiker zu einer anderen Zeit kommt.

Sie brauchen:

  • Zugang zur Immobilie (oft mehrfach)
  • Parkgenehmigungen für Lieferwagen
  • Zeit für Auf- und Abbau
  • Versicherungen
  • Möglicherweise Genehmigungen bei Mietobjekten

Jede dieser Variablen kann schiefgehen. Und oft tut sie das.

4. Risiko von Schäden

Echte Möbel in echten Räumen bedeuten echtes Risiko.

Kratzer auf Parkettböden. Beschädigte Wände beim Transport. Flecken auf Polstern bei Besichtigungen. Im schlimmsten Fall sogar Diebstahl bei unsicheren Objekten.

Sie brauchen Versicherungen – was zusätzliche Kosten bedeutet. Und selbst mit Versicherung bedeuten Schäden Stress, Papierkram und zeitliche Verzögerungen.

5. Nicht ideal für Online-Marketing

Hier ein überraschender Punkt: Real Staging ist für rein digitales Marketing nicht optimal.

Warum? Weil Sie trotzdem nur Fotos nutzen können. Ein Online-Käufer sieht Bilder von möblierten Räumen – genauso wie bei Virtual Staging. Er kann die Möbel nicht anfassen, nicht riechen, nicht erleben.

Der Hauptvorteil von Real Staging – die physische Erfahrung – kommt erst bei der Besichtigung zum Tragen. Für die erste kritische Phase (Online-Impressions und Interesse generieren) zahlen Sie also hohe Kosten für einen Vorteil, der noch gar nicht wirksam wird.

Die Hybrid-Lösung: Das Beste aus beiden Welten

Hier wird es richtig clever: Warum nicht beides kombinieren?

Immer mehr Immobilienprofis nutzen eine hybride Strategie:

Phase 1 – Online-Marketing:
Nutzen Sie Virtual AI Staging für alle Online-Kanäle. Immobilienportale, Social Media, E-Mail-Marketing – überall zeigen Sie attraktiv möblierte Räume. Die Kosten sind minimal, die Wirkung ist hoch.

Phase 2 – Besichtigungen:
Für ernsthafte Interessenten, die eine Besichtigung buchen, bieten Sie zwei Optionen:

Option A: Die Besichtigung findet in der leeren Immobilie statt. Sie nutzen Tablets oder VR-Brillen, um während der Besichtigung die virtuelle Möblierung zu zeigen. Der Käufer kann so zwischen leer und möbliert hin- und herwechseln.

Option B: Bei besonders vielversprechenden Leads (z.B. nach mehreren Besichtigungen) inszenieren Sie gezielt einzelne Schlüsselräume mit Real Staging. Nicht die ganze Immobilie – nur das Wohnzimmer oder Hauptschlafzimmer.

Diese Hybrid-Strategie kostet vielleicht 500-2.000€ (statt 5.000-10.000€), liefert aber 80% des Nutzens.

Für welche Immobilien eignet sich was?

Lassen Sie uns konkret werden. Hier ist Ihre Entscheidungshilfe:

Virtual AI Staging ist ideal für:

Mittleres Preissegment (200.000€ - 600.000€)
Die Kosten-Nutzen-Rechnung funktioniert perfekt. Virtual Staging ist günstig genug, um sich immer zu lohnen – und die Zielgruppe ist technologieaffin genug, um virtuelle Visualisierungen zu schätzen.

Leerstehende Immobilien
Kein Zugang zu den Räumen für Möbeltransport? Kein Problem. Virtual Staging braucht nur Fotos.

Schnelle Verkäufe
Zeitdruck? Virtual Staging liefert in weniigen Minuten.

Online-first-Marketing
Wenn 90% Ihrer Leads über Online-Kanäle kommen und Besichtigungen selten sind, zahlt sich die physische Inszenierung nicht aus.

Investoren als Zielgruppe
Investoren kaufen Rendite, nicht Emotionen. Für sie reicht die Visualisierung oft völlig aus.

Real Staging ist ideal für:

Luxusimmobilien (1.000.000€+)
Bei Premium-Objekten erwarten Käufer Premium-Marketing. Die 10.000€ für Real Staging sind 1% des Verkaufspreises – eine lohnende Investition.

Schwer visualisierbare Immobilien
Komplexe Grundrisse, ungewöhnliche Raumschnitte, architektonische Besonderheiten – hier versagt KI oft. Real Staging zeigt, wie man den Raum optimal nutzt.

Besichtigungs-intensive Vermarktung
Wenn Sie viele persönliche Besichtigungen erwarten (z.B. in begehrten Wohnlagen), zahlt sich die physische Präsenz aus.

Skeptische Zielgruppen
Ältere Käufer oder sehr konservative Zielgruppen vertrauen manchmal eher traditionellen Methoden.

Emotionale Objekte
Einfamilienhäuser, wo "Familie" und "Zuhause" zentrale Verkaufsargumente sind, profitieren von der emotionalen Kraft von Real Staging.

Die Zukunft: Wohin geht die Reise?

Die Technologie entwickelt sich rasant weiter. Hier ein Ausblick, was in den nächsten Jahren kommen wird:

Virtual Reality Besichtigungen
Kombinieren Sie Virtual AI Staging mit VR-Brillen. Käufer können die Immobilie virtuell besuchen und sie dabei vollständig möbliert erleben – von ihrem Sofa aus.

Interaktive Konfiguration
Zukünftige Plattformen werden Käufern erlauben, die Möblierung selbst anzupassen. "Ich hätte lieber ein blaues Sofa" – ein Klick, und es ist blau.

Augmented Reality vor Ort
Bei Besichtigungen halten Interessenten ihr Smartphone hoch und sehen in Echtzeit die virtuelle Möblierung überlagert auf den leeren Raum.

AI-generierte Personalisierung
Die KI analysiert das Suchverhalten des Käufers und zeigt ihm automatisch den Einrichtungsstil, der am besten zu seinen Präferenzen passt.

So treffen Sie die richtige Entscheidung

Hier Ihr Entscheidungsbaum:

Frage 1: Wie hoch ist Ihr Budget für Marketing?

  • Unter 1.000€ → Virtual AI Staging
  • 1.000€ - 5.000€ → Hybrid-Ansatz
  • Über 5.000€ → Real Staging ist möglich

Frage 2: Wie viel Zeit haben Sie?

  • Weniger als 2 Wochen → Virtual AI Staging
  • 2-4 Wochen → Hybrid-Ansatz möglich
  • Mehr als 4 Wochen → Real Staging möglich

Frage 3: In welchem Preissegment verkaufen Sie?

  • Unter 400.000€ → Virtual AI Staging
  • 400.000€ - 800.000€ → Hybrid-Ansatz
  • Über 800.000€ → Real Staging in Betracht ziehen

Frage 4: Wie wichtig sind persönliche Besichtigungen?

  • Wenige erwartete Besichtigungen → Virtual AI Staging
  • Mittlere Anzahl → Hybrid-Ansatz
  • Viele Besichtigungen → Real Staging vorteilhaft

Frage 5: Wie technologieaffin ist Ihre Zielgruppe?

  • Sehr technologieaffin (jüngere Käufer) → Virtual AI Staging
  • Gemischt → Hybrid-Ansatz
  • Wenig technologieaffin → Real Staging sicherer

Häufig gestellte Fragen

Ist Virtual AI Staging rechtlich erlaubt?

Ja, Virtual AI Staging ist grundsätzlich erlaubt – mit einer wichtigen Einschränkung: Sie müssen klar kennzeichnen, dass es sich um virtuelle Möblierung handelt. Formulierungen wie "Visualisierung mit digitaler Möblierung" oder "Virtual Staging – Beispieleinrichtung" sind erforderlich. Irreführende Werbung, bei der Käufer annehmen könnten, die Möbel seien inklusive, ist unzulässig und kann rechtliche Konsequenzen haben.

Wie erkenne ich qualitativ hochwertiges Virtual AI Staging?

Achten Sie auf folgende Qualitätsmerkmale: Realistische Schatten und Lichtführung, korrekte Perspektiven und Proportionen, scharfe Details und natürlich wirkende Texturen, harmonische Farbgebung, die zur Raumarchitektur passt, und subtile Reflexionen auf Oberflächen. Fordern Sie Beispielarbeiten an und vergleichen Sie mehrere Anbieter. Plattformen wie ImmoStager bieten kostenlose Testbilder, damit Sie die Qualität vorab beurteilen können.

Kann ich Virtual Staging selbst durchführen oder brauche ich einen Profi?

Technisch können Sie DIY-Virtual-Staging-Software nutzen, aber die Ergebnisse sind meist deutlich schlechter als bei professionellen Services. Die KI-Algorithmen professioneller Anbieter sind ausgereifter, die Möbelbibliotheken umfangreicher, und das Ergebnis wirkt realistischer. Für professionelles Immobilienmarketing lohnt sich die Investition in einen spezialisierten Anbieter wie ImmoStager – die Kosten von 10-50€ pro Raum sind minimal im Vergleich zum potenziellen Mehrwert.

Was passiert, wenn Käufer sich getäuscht fühlen?

Das ist das Hauptrisiko von Virtual Staging. Um Enttäuschungen zu vermeiden: Kennzeichnen Sie virtuelle Bilder immer klar und prominent. Bieten Sie auch Fotos der leeren Räume an (z.B. in der zweiten Galerie). Erwähnen Sie bei der Terminvereinbarung, dass die Immobilie unmöbliert ist. Nutzen Sie bei Besichtigungen Tablets, um die virtuelle Version zu zeigen. Mit transparenter Kommunikation lassen sich die meisten Probleme vermeiden.

Wie lange dauert Virtual AI Staging?

Die meisten professionellen AI-Staging-Plattformen liefern Ergebnisse innerhalb von wenigen Minuten. Im Vergleich: Real Staging benötigt 3-6 Wochen von der Planung bis zur fertigen Inszenierung.

Funktioniert Virtual Staging auch für Außenbereiche?

Eingeschränkt. Virtual AI Staging funktioniert am besten für Innenräume mit klaren geometrischen Strukturen. Bei Außenbereichen, Gärten und Terrassen sind die Ergebnisse oft weniger überzeugend, da die KI mit natürlichen, unregelmäßigen Elementen wie Pflanzen und Landschaften Schwierigkeiten hat. Für Außenbereiche ist Real Staging oder professionelle Gartengestaltung oft die bessere Wahl – oder Sie nutzen spezialisierte Garten-Visualisierungssoftware.

Fazit: Die goldene Regel

Hier ist die Wahrheit: Es gibt keine universelle Antwort.

Virtual AI Staging ist eine Revolution. Es macht professionelle Immobilienpräsentation für jeden erschwinglich – nicht nur für Luxusobjekte. Es ist schnell, flexibel und kosteneffizient.

Real Staging bleibt der Goldstandard für emotionale Wirkung. Für Premium-Objekte, besichtigungs-intensive Vermarktung und anspruchsvolle Zielgruppen ist es oft die bessere Wahl.

Die klügsten Immobilienprofis? Sie nutzen beide Methoden strategisch. Virtual Staging für Online-Marketing und erste Impressions. Real Staging für Schlüsselräume bei vielversprechenden Leads. Hybrid-Ansätze für mittlere Preissegmente.

Die goldene Regel: Investieren Sie mindestens 0,5-1% des Immobilienwerts in Staging (egal welche Form). Eine 400.000€-Immobilie verdient 2.000-4.000€ Marketing-Budget. Wie Sie es aufteilen – real, virtuell oder hybrid – hängt von Ihrer spezifischen Situation ab.

Und hier eine letzte Wahrheit, die Sie sich merken sollten: Leere Räume verkaufen sich schlechter. Immer. Ohne Ausnahme.

Ob Sie virtuelle Pixel oder echte Möbel nutzen, um diese Räume zu füllen – das ist Ihre Entscheidung. Aber füllen Sie sie. Ihr Verkaufsergebnis wird es Ihnen danken.


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